Heilige Drei Könige Wissen und Quiz - sehr beliebt

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Heilige Drei Könige Wissen und Quiz - sehr beliebt

Heilige Drei Könige auch Epiphania, ist ein Tag an dem Christen den Besuch der Heiligen Drei Könige beim Jesuskind feiern. In der christlichen Tradition werden sie auch als Weise aus dem Morgenland genannt. Ihre Namen waren Kaspar, Melchior und Balthasar und sind als die Heiligen Drei Könige in die Geschichte eingegangen. 

Herkunft des religiösen Feiertags

Das Evangelium des Matthäus sagt aus, dass zur Geburt Jesu, Sterndeuter gekommen sind und nach dem neugeborenen König der Juden gefragt haben. Die Bibel berichtet, dass die Weisen von einem Stern geführt wurden und so in Bethlehem am Stall angekommen sind. Dort huldigten sie dem Kind und brachten Geschenke mit in Form von Myrrhen, Gold und Weihrauch. Die Geschenke haben alle ein Symbol. Gold war das wertvollste Metall. Weihrauch wurde dem Königsstand zugesprochen. Myrrhe wurde als Hinweis auf seinen Leidensweg übergeben. 

Namen der Heiligen Drei Könige

Bereits im frühen Christentum waren viele Legenden um ihre Namen, Heilige Drei Könige, Dreikönigsfest oder Dreikönigstag, die sich bis heute hielten. Dass die Heiligen Drei Könige erst am 6. Januar gefeiert werden, kommt daher, dass früher nicht am 25. Dezember, sondern am 6. Januar die Geburt Jesus als auch die Anbetung der Weisen aus dem Morgenland gefeiert wurde. Erste Aussagen dazu gehen bis ins Jahr 336 n. Chr. zurück. Später dann wurden die Feiertage getrennt in Christtag und Heilige Drei Könige. Die Katholische als auch die Evangelische Kirche berichten über die Geschichte der Weisen aus dem Morgenland. Gesetzlicher Feiertag ist er aber nur in vorwiegend katholischen Bundesländern wie Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt und in Bayern. In stark katholisch geprägten oder christlich-orthodoxen Ländern wie Russland oder Spanien, wird am Tag der Weisen auch Weihnachten gefeiert. Zum einen ist die Kalenderzählung dafür verantwortlich, zum anderen ist es die ursprüngliche Bedeutung von Epiphania, an dem die Erscheinung des Herrn und die Göttlichkeit Jesu gefeiert werden. 

Traditionen zu diesem Tag

Das Fest der Erscheinung, also das Offenbarwerden der Königswürde Christi ist das zweite Hochfest zur Weihnachtszeit. Es gibt noch eine Überlieferung die sich bis heute gehalten hat. Die Heilige Drei Könige werden wegen ihrer weiten Reise, vom Stern geführt, auch als Schutzpatron der Reisenden genannt. Ihre Gebeine hat man 1163 vom Orient nach Köln in den Dom gebracht, der ihnen zu Ehren errichtet wurde. Diesen Reliquien zu Ehren wurden Dreikönigsspiele in Klöster und Kirchen begangen. Daraus entwickelt hat sich das Sternsingersingen. An diesem Tag ziehen "die Drei Weisen" wieder von Haus zu Haus und bringen die Nachricht von der Geburt Jesu. In diesem Fall sind es Sternsinger, die um eine Gabe bitten und das Haus segnen. Erst wurde auf das Haus ein Kreuz gemalt, späterhin dann der Haussegen 20+ "C+M+B" +14 (Christus Mansionem Benedicat" - Christus segnet dieses Haus).

Kommentare (1)


jokw
05.01.2017 - 22:04
Sachsen-Anhalt ist definitiv nicht katholisch, sondern das Land der Reformation!

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